SPIRITUATLITÄT, GLAUBE UND DIE MODERNE WISSENSCHAFT

"DER URKNALL - RAY OF LIGHT"

Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer ist Gott? Warum drehen sich die Planeten um die Sonne? Wieso bestimmt der Mond, Ebbe und Flut? Wie ist die Bibel zu verstehen? Dies alles waren Fragen, die mich in meiner Kindheit und Jugend bereits beschäftigt haben. Meine Schwestern nannten mich gern mal, Jovica unser kleiner Philosoph. Durch meine Eltern wurde ich serbisch orthodox (christlich) erzogen. Mir waren sämtliche kirchliche Feiertage vertraut. Meine Mutter zelebrierte fast jeden einzelnen davon mit uns. Ich war mit der Bibel vertraut, von Genesis, über Exodus, Lukas und Matthäus....etc. Dennoch verhielt sich das ganze zur modernen Wissenschaft für mich damals irgendwie widersprüchlich. Der Urknall und die Evolution hat ja schließlich erwiesener Weise stattgefunden. Glauben an etwas Höheres, Glauben an Gott war für mich stets wichtig, dennoch wollte ich mich in meiner Jugend nicht mit den einfachen Antworten zufrieden geben. Mich beschäftigten Fragen über Fragen, also suchte ich in Büchern, in mir selbst und auch in der modernen Wissenschaft.

 

Auf der Erde leben soviele unterschiedliche Völker, da ist es eigentlich eine ganz natürliche Entwicklung, dass sich die unterschiedlichen Kulturen im Laufe der Jahrtausene unterschiedliche Religionen und Glaubenslehren aufgebaut haben. Aber sind die Grundprinzipien der unterschiedlichen Religionen wirkliche so unterschiedlich? Die Evolution, und auch der Urknall haben ja nachweislich stattgefunden, wie ist aber dann die Bibel zu verstehen? oder gar die anderen Religionen, der Buddhismus, der Islam, das Judentum, der Hinduismus....sind wir denn alle wirkich "unterschiedlichen Glaubens"?

 

Ich machte mich also im Laufe der letzten 20 Jahre auf den Weg, auf der Suche nach Erkenntnis, bzw nach einem tieferen Sinn, den ich verstehen wollte. Ich befasste mich in meiner Freizeit mit allen fünf Weltreligionen auch, wenn ich meinem christlichen Glauben stets treu geblieben bin. Ich wollte herausfinden, warum sich die Völker der Erde immer um ein und die selbe Frage streiten. Wer wohl den "Wahren Glauben" hat......Im Grunde haben nämlich Alle Glaubensrichtungen Ihre Berechtigung. Ob Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus oder auch der Atheismus. Letztendlich kann man sagen, dass hier Alle eines gemeinsam haben......"Die menschliche Suche nach Orientierung - die menschliche Sinnerklärung für das Göttliche"

 

Nun, meine Antwort mag ihnen jetzt etwas abstrakt und einfach vorkommen. Aber wenn man mal bedenkt, das alle "heiligen Bücher und Schriften" von Menschen geschrieben worden sind...... Menschen die vor jahrtausenden von Jahren sogenannte Eingebungen hatten. Nun, dann ist wohl auch klar, dass im Prinzip, jeder Glaube seine Berechtigung hat, und andererseits Gott, oder wie wir "IHN/SIE" -ES nennen mögen, doch uns ALLE erschaffen hat. Gott selbst hat aber nicht die heiligen Schriften erschaffen, das waren widerum Menschen.

 

Wenn man den Lauf der Geschichte mal nimmt, so sind in den letzten Jahrhunderten der Fortschritt, die Technologie, die Medizin und auch die wissenschaftliche Erkenntnisse immer weiter vorangeschritten. Immer neue Erkenntnisse drängen zu uns Menschen vor.

 

Die Welt befindet sich in einem Wandel, aber was genau ist denn eigentlich dieser Wandel? Der Wandel von dem Alle sprechen? Nun, dieser sogenannte - "Wandel" findet eigentlich schon seit Anbeginn der Zeit statt. Seit der Stunde "NULL" in der unser Universum er-schaffen wurde. So wandelt sich über Jahrtausende lang, das Universum die Planeten, die Sterne und auch eben die Menschheit.

 

In der Wissenschaft nennt man das Entwicklung. Man kann sogar von einer ganz natürlichen Entwicklung sprechen - aber was bedeutet eigentlich "natürlich"? Nehmen wir mal die These, man müsse in der heutigen Zeit sich vegetarisch oder vegan ernähren, um möglichst "natürlich" zu leben.Was aber heißt eigentlich "natürlich"? Was ist denn mit dem Löwen, der die Antilope frisst. Wenn man so will, ist das doch auch ein "natürliches" verhalten. Oder ein Vulkanausbruch? ebenso natürlich - der Natur entsprechened eben. Eine natürliche Entwicklung heißt letztendlich nichts anderes, das sich alles fortläufig in "Bewegung" befindet. Physikalisch gesehen, befindet sich das Universum auch in einer fortläufigen konstanten "Bewegung" innerhalb der kosmischen Naturgesetze. So auch der Mensch, die Tierwelt und die Pflanzenwelt. Über Jahrtausende hinweg, hat sich alles auf einer gewissen Weise "natürlich" entwickelt. Im einzelnen betrachtet, ist das Geboren-werden, und das Sterben auch ein natürlicher Prozess. Kein Lebewesen lebt ewig, und dennoch ist eine gewisse Form von "Ewigkeit" zu erkennen - wenn man versucht aus "Höherer Warte" sprich ganzheitlich auf die Erde, die Menschheit und auch auf unser Universum zu blicken. Irgendwie hat es ja unser Universum über millionen von Jahren doch geschaft sich fortlaufend zu entfalten......

 

Oder nehmen wir mal den Satz: "Es wird so geschehen, wie es geschrieben steht" - ja aber natürlich wird alles so geschehen wie vorgesehen, nach einem ganz natürlichen Entwicklungsplan. Dies bedeutet aber nicht, dass "eine einzige Religion", die wahre Bestimmung unserer Welt kennt. Nein, meines erachtens hatte sich "Gott" oder nennen wir Ihn unseren Schöpfer, dabei schon was gedacht, als er unser Universum erschaffen hatte. Im Grunde kann man darauf vertrauen, dass sich alles ganz natürlich entwickelt.

 

Nehmen wir einmal an, Gott wollte, dass sich alle Fünf Weltreligionen über Jahrhunderte lang streiten, bis sich irgendwann mal ein Harmonischer Gleichklang entwickelt. In der modernen Welt der Globalisierung und des Zusammenwachsens, erkennen wir eigentlich immer mehr, das prinzipiel alle Religionen eins Gemeinsam haben. Nicht etwa die selben Regeln und auch nicht die selben Lehren....aber....Alle Religionen die im Laufe der Zeit entstanden sind...haben eine gewisse Sehnsucht gehabt, Die Suche nach einer Antwort. Auf einer gewissen Weise auch die Frage nach einer Höheren Ordnung, die alles zusammenhält. Die Fragen....Wer wir sind, und vor allem warum wozu?

 

Meines Erachtens ist es so sinnlos, sich darüber zu streiten, wer wohl den wahren Glauben hat.

Ich selbst beispielsweise bin serbisch orthodox (christlich) getauft worden, habe mich aber sowohl mit dem Christentum, als auch mit dem Judentum befasst, genauso mit dem Buddhismus, dem Islam und ebenso mit dem Hinduismus. Wenn ich selbst mal alles in Relation setze.....so gelingt mir ein Grundgedanke. Wir sind alle Teil eines großen Ganzen, das von Ihm erschaffen wurde. Um zu lernen, ja auch manchmal zu streiten, aber vielmehr um uns im Laufe der Jahrhunderte zu entwickeln. Uns gegenseitig zu respektieren und zu achten.

 

Ebenso ist die mühselige Frage, der Homosexualität, die ja in fast jedem Glauben als Sünde gilt, meines erachtens in der modernen Welt völlig veraltert. Im Prinzip, kann doch Liebe, solange es einem anderen Menschen nicht weh tut, keine Sünde sein.

 

Nun, soviel dazu - aber kommen wir mal zum wesentlichen zurück. Spiritualität, Glaube und die moderne Wissenschaft. Ja ist das denn alles miteinander verbunden? ja natürlich sage ich, warum nicht.

 

Es ist erwiesen, dass die Evolution stattgefunden hat, und alle anderen physikalischen Naturgesetzte, ja ebenso unentwegt gelten.

Genau so, ist der Glaube (von welcher Religion auch immer) bestätigt, das wir Menschen glauben, dass es etwas Höheres gibt, das uns erschaffen hat. Nun dann kommt noch etwas hinzu. Das Wissen und Glauben allein bringt den Menschen nicht weiter. Der Mensch muss auch Vertrauen haben in das Leben...Hier kommt nun die Spiritualität ins Spiel. Der Mensch als solches der sich selbst erkennt und sich selbst verstehen lernt. Sei es durch die Psychologie, durch Yoga, oder Chakrenmeditaton etc.......meinetwegen könnte man auch die ganze Esoterik, hinzunehmen. Wobei das Wort "Esoterik" oder "Heidentum" mir garnicht gefällt, da es immer eine gänzlich negative Sichtweise beinhaltet. Die meisten stellen sich da dann die alte weise Dame vor der Kristallkugel vor, völliger Blödsinn. Das Wort Esoterik, beinhaltet nichts anders als das "Innere Wissen" - sprich Eso - also nicht Exo, sondern eben Eso - innerlich - und das Wissen, um die eigene Kraft, den eigenen Willen des Menschen.

 

Viele reden immer von Schicksal, oder das irgendwas vorhersehbar ist. Das ist meines Erachtens viel zu komplex. Der Mensch selbst, schafft sich sein "Schicksal" täglich neu, durch seine Gedanken, durch seine Gefühle, seine Worte und auch seine Taten. Nicht umsonst, gibt es den Spruch. "Gute Gedanken, Gute Worte, Gute Taten"

 

Ich habe mich im Laufe der Jahre selber mit der Kabbalah, der Chakrenlehre, und dem Tarot beschäftigt. Nun, auch dies bringt uns zwar Erkenntis über uns selbst, dennoch können wir prinzipiell nicht die Zukunft voraussagen, Wir können sie aber vor-raus gestalten.

 

Jeder Mensch bringt aufgrund seiner eigenen Prägung, und der Beschaffenheit seiner Persönlichkeit etwas mit in dieses Leben. Ein gewisses Potenzial. In der Kabbalah spricht man von einem Bauplan, innerhalb dieses Potenzials oder Bauplanes hat der Mensch nun die Möglichkeit sein Leben zu gestalten. Das ist im Prinzip kein Geheimnis. Auch in der Schule wurde uns ja gesagt, willst du etwas werden, musst tu dafür etwas leisten oder tun.

 

Nun, hier reicht es aber nicht allein, durch fleissiges anpacken im Leben, etwas zu werden. Es kommt ja auch immer darauf an, was man werden will. Natürlich wenn man reich werden will, muss man möglichst viel arbeiten um möglichst viel Geld zu verdienen und damit zu wirtschaften. Dies ist dann aber lediglich der materielle Reichtum. Es gibt noch einen viel wichtigeren Reichtum, den Inneren Reichtum.

 

Will man aber einen Erkenntisweg gehen, und sich selbst kennenlernen. So führt uns der Weg erstmal zu uns selbst. Bei vielen Menschen geschieht das oft, nach einem Schicksalsschlag, einer Erkrankung oder den Verlust des Arbeitsplatzes.

 

Wie ein Baum ab und an gestutzt wird, damit er neue Triebe bekommt. So werden wir Menschen auch manchmal vom Leben "gestutzt", damit wir zu lernen bereit sind. Wenn man also manchmal nicht das bekommt, was man zuerst wollte, kann sich das später sogar als Glücksfall erweisen....ich glaube man vesteht, was ich damit sagen will.

 

Nun, zurück zur Spiritualtät. Für die meisten klingt es "schräg" oder "seltsam" wenn man sagt: Ja, ich bin ein sehr spiritueller Mensch. Das bedeutet, keineswegs "Realitätsfremd" zu sein, nein, vielmehr bedeutet es, sich der Realität und des "inneren Wissens" bewusst zu sein. Jeden Tag, den man lebt, bewusst zu gestalten.

 

Spiritualität, Glaube und die moderne Wissenschaft sind keineswegs Feinde und liegen in keinem Widerspruch, wenn man das "höhere Ganze" oder nennen wir es das "Große Ganze" mal verstanden hat.

 

Um spirituell, gläubig oder wissend zu sein, muss man meines erachtens auch keiner Sekte, keiner Kirche und keinem wissenschaftlichen Professorenteam angehören. Man kann einfach sein eigenes Wissen, seinen eigenen Glauben, und seine eingene Spiritualiät bewusst leben und gestalten. Leben und Leben lassen, dass ist meines erachtens die wichtigste Grundregel, egal ob im Glauben, in der Spirituatliät oder in der Wissenschaft. Ein Gebot, das eigentlich ganz plausibel erscheint...

 

Ich bin mir sicher, das die nächsten huntert Jahre uns vielerei neue Erkenntnisse bringen werden - es bleibt spannend.......

 

Jovica Johannes Noah Kostic

"The Tree of Life - der Baum des Lebens"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Baum des Lebens   - aus der Kabbalah

(von Rabbi Yitzhak Luria, dem Ari, Bnai Baruch)

 

Wisse, dass vor der Schöpfung

Nur das eine höhere Licht existierte,

Welches einfach und unbegrenzt war

Und das gesamte Universum erfüllte.

Es gab kein Erstes und kein Letztes,

Keinen Anfang und kein Ende,

 

Alles war gleichmäßig ausgewogenes unendliches Licht,

Harmonisch und sanft,

Vollkommen in Erscheinung und Art,

Als diese Welt und Seine Kreaturen

Durch Seinen Willen geschaffen wurden,

Und Er so Seine Perfektion enthüllte,

Quelle der Schöpfung aller Welten,

 

Hier, wo Er sich in Seinem zentralen Punkt zusammenzog,

Bewirkte er eine Begrenzung und einen Rückgang des Lichtes

Und schuf aus diesem zentralen, vom Licht umgebenen Punkt

Einen aus Kreisen geformten leeren Raum.

Nach dieser Einschränkung von Oben nach Unten

Löste sich ein Strahl des unendlichen Lichts

Und stieg stufenweise durch Evolution

In diesen leeren Urraum hinab.

 

Vereinigt und verschmolzen mit diesem Strahl,

Durchquerte das ewige Licht

Diesen leeren kreisförmigen Raum,

Und alle vollkommenen Welten waren erschaffen.

 

Vor diesen Welten gab es nur Ihn,

In einer solch perfekten Einheit,

Dass deren Schönheit

Sich keine Kreatur vorzustellen vermag.

Von keiner einzigen Intelligenz kann Er jemals erfasst werden,

Denn Er bewohnt keinen Ort, und Er ist unendlich.

 

Er war, Er ist,

Und Er wird immer sein.

Und der Lichtstrahl stieg hinab,

In die dunkle Leere dieser Welten

In der jede Welt um so wichtiger ist,

Je näher sie sich am Licht befindet,

Bis zu unserer materiellen Welt,

Die in ihrem Zentrum liegt,

 

Innerhalb aller Kreise,

Inmitten dieser schillernden Leere,

Weit entfernt von dem,

Der eins ist,

Ferner noch als alle weiteren Welten,

Von Seiner Materie extrem erschwert.

Denn innerhalb aller Kreise,

 

Da ist sie, 

Genau im Zentrum

Der leuchtenden Leere.

 

 

BESUCHERZÄHLER

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Jovica Kostic | Impressum